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Funktionale Pflege

In Ländern, wo auf 100.000 Einwohnern ein Arzt / Therapeut / Krankenschwester kommt, müssen Menschen mehr sich anstrengen und Ihren Körper besser kennen da Präventions-, & Therapieleistungen durch Sport kompensiert werden.

 

Bildschirmfoto

Source: youtube.com

 

  • ⇑ Motivation des Patienten – Aufklärung ( Training vs Inaktivität)
  • Erkennen offener funktionaler Potentiale
  • anstatt Pflege, welche Funktionen vernachlässigt / behindern kann müssen diese gefördert werden
    – Patient selbständig essen lassen (dessen funktionalen Behinderungen orthopädisch / neurologisch … hinterfragen & behandeln)
    – Therapieeinsparung durch erhöhte Selbständigkeit (Funktionsgewinn durch Therapieerfolg) des Patienten!!!
    – Integration des gerontologischen Patienten wieder in eine normale Wohnung (raus aus einem Pflegeheim)
  • möglichst ein Monitoring über die Behandlung – durch z.B. eines EKG während der Atemtherapie gewähren
    – mit Patienten zusammen trainieren und selbst ein positives Vorbild geben – sodass ein Coping entstehen kann
    – gegebenenfalls bei neuropsychiatrischen Krankheitsbildern Umgebung am Patienten anpassen – alte Sprache / Schrift (Einrichtung – Mobiliar anpassen usw …)
  • sofortige therapeutische Intervention bei diversen Erkrankungen
  • Kombination aus verschiedensten Techniken PNF & MT / Lymphdrainage innerhalb einer Therapieeinheit :
    Hierfür sind aktuell 3 Rezepte nötig (welches schnell das Budget eines Arztes sprengt):
    1. Rezept auf neurophysiologischer Grundlage (z.B. PNF)
    2. MT
    3. MLD
    Dies kann dem Budgetierungssystem der Ärzte nicht zugemutet werden. Deshalb wird ein Bonussystem und Blankorezepte (mit Direktzugang) von den Krankenkassen gefordert. Viele Physiotherapeuten in Deutschland kombiniert täglich verschiedenste Therapieformen – mit einem einzelnen Rezept mit einer Vergütung von ca. 14€ pro 20-30min Behandlung mehrere Therapietechniken innerhalb einer Sitzung und macht sich somit strafbar
  • Aktivität schafft Prävention von Frakturen, Pneumonien, Ödemen, cardialen Beschwerden, Kontrakturprophylaxe, Atrophien, Hirn-, Leber-Infarkt und vieles mehr …
  • Physiotherapeuten mit in die mobile Pflege integrieren – (aktuell nicht möglich!!! – da Therapeuten nur im Auftrag des Arztes arbeiten dürfen) und wenn dann nur Pflegeassistenten wären, wie auch Fremdberufe, wie Bauarbeiter, welche in der Pflege am Patienten arbeiten
  • Exaktere Feindiagnostik am Patienten – durch klinischen Zeichen, welche erst während der Behandlung (Therapiegrenzen) auftreten
  • Widerlegung / Bestätigung von Diagnosen durch Therapieerfolg

Therapeutische Hände in der Rettungsstelle

Warum?  = mit minimalen Mitteln (medizinisch & finanziell) größtmöglichen Therapieerfolg in der Erstbehandlung (Minimax-Prinzip).

Wieso sollten Physios integriert werden? = Schonung chirurgischer Versorgung & therapeutische, präventive Handlungen / Interventionen zur Verhinderung eines Fortschreitens pathophysiologischer (erkrankungsbedingter) Reaktionen.

Pubmed-Quelle: Describing physiotherapy interventions in an

+emergency department setting: an observational pilot study.

Eine Integration der Physiotherapie in die Notaufnahme – anstatt Inaktivität vs → Mobilität & Aufklärung:

• Stress-, Angst-, Schockreduktion durch Mobilität & Aufklärung

• Berechtigte Schonhaltungen aus pathophysiologischen Gründen – z.B. bei akuten Prolaps / Appendizitis – funktionale Zusammenhänge zwischen Bewegungsapparat & inneren Organen erkennen: Bei der Ultraschalluntersuchung ist die Schonhaltung des Patienten zu belassen (M. Iliopsoas), auch sollte der Patient einen Transfer erhalten und nicht mal schnell von der Bare zum Untersuchungstisch tippeln, wodurch dann der entzündete Appendix (Blinddarm) ganz aufbrechen kann und dann das Exsudat (Erreger-Eiter) in die Bauchhöhle gelangt, welches eine chirurgische Versorgung intensiviert. Auch der Provokations-Schnelltest mit einer rechtsseitigen Hüftbeugung gegen Widerstand kann schon eine Perforation des Blinddarmes (Appendix) ermöglichen.

• ggf. Funktionale Übungen angepasst zum aktuellen Zeitpunkt des Traumapatienten
– Sicherung der Gelenkpartner auch isometrisch je nach Teil-Fraktur
– Prävention / Minimierung von Ödemen / Exsudaten im Bewegungsapparat – Ödeme = Anasarka
– Unterstützung des Herzkreislaufsystems bei gleichzeitigen Erkennen von kardialen Symptomen, wie das Anasarka (Rechtsherzinsuffizienz, Niereninsuffizienz)
– Prävention von Schockstadien, ⇓ Stressparameter
– Prävention von Kompartmentsyndromen (Entwicklung von physikalischen Therapien?)
– Unterstützung des lymphatischen Systems (nur wenn kardial Beschwerdefrei) durch MLD
– ↑ Erhalt / Herstellung einer Durchblutungsregelung

• diverse Therapien sofort umsetzen können und spätere Anschlussbehandlungen (ambulant / chirurgisch) minimieren unter Berücksichtigung von Laborwerten, wie das cTNT

• ⇑ ambulante Patienten als später klinische ( ⇑ Frequentierung von ambulanten Patienten (Privatpatienten / Manager (welche kaum in regulärer Arbeitszeiten zugang zu Physio-Zentren finden)) =Refinanzierung (Rentabilität) der Notaufnahme (mehr Selbstzahler?)

• ⇑ sofortige Schmerzbehandlung bei Bandscheibenvorfällen (Prolaps) / ambulante Versorgung anstatt chirurgischer Versorgung des Prolaps ( ⇓ Rentabilität für chirurgisches Inventar)

• ⇑ schnellere Entlassung / Problem- (Schmerzlösung) am Patienten = ⇑ (höhere) Bewertungsrelationen in der DRG + frühere Entlassung Patient = ⇑ Bettenumschlagshäufigkeit

• ⇑ schnelleres Abarbeiten von Patienten = weniger Wartezeiten für Patienten (Zeit für weitere Projekte? )

• Interdisziplinäres Team weiter stärken – synergistische Therapieentwicklung?

• ⇓ Negativ-Casemanagements & ⇑ Körperbewusstsein am Patienten = positives Unternehmensbild prägen & ⇑ Patient für eventuelle Eigenübungen motivieren = Compliance / Ängste des Patienten minimieren = ⇑ Zusammenarbeit stärken

• kurze Therapiekette = Kostensenkung da Therapien gleich mit umgesetzt werden können und
anschließende operative Eingriffe weniger intensiv verlaufen

• Entlastung eines ärztlichen & pflegerischen Teams

• schnellere ambulante Entlassung von Patienten durch Physiotherapeuten mit eventuellen Hausübungen / Eigenbehandlungen

• kosteneffektiverer Einsatz von Therapien und genauer Abwägung von Therapien für Patienten

• Langzeit-Therapieziele schneller am Patienten erkennen (nicht nur aktuelle!)

• Entwicklung eines Vergütungs- / Bonussystem der Krankenkassen für Notaufnahme

• funktionale Anpassung von Orthesen am Patienten (z.B. Karpaltunnelsyndrom-Schiene)

• Besseres Risikomanagement am Patienten durch Stressabbau / Prävention / erste therapeutische
Effekte

• alte / neue Werkzeuge der PT integrieren / Hydrotherapie z.B. bei AVRT anstatt Eiswasser dem Pat. drinken zu geben /  Atemtherapie bei Panik-Attacken

• besondere Bedeutung postcardial Infarktpatienten, nicht nur abhängig von Medikamenten wie von Amiodaron? Sondern ebenfalls von Irritationen von Nervenengpässen (Trauma, WAD,
Osteochondrosen Ganglion cervicothoracicum / Über-Reizungen / Dysreflexien peripher M. Supinator (N.radialis) Loge de Gyon (N. ulnaris) welche im Zusammenhang mit dem Plexus
brachialis oder den Ncl. cardiaci direkt durch Schleudertraumatas stehen könnten. Inwieweit Schockstadien zu Nervenengpässen beitragen ist fraglich. Aber auch viszero-viszerale Dysreflexien,
wie durch Magenulcus, welche eventuelle Herzarrythmien hervorrufen wäre auch interessant.

• (sanfte Bewegungsformen bei kleinen Herztamponaden? (bei subakuter Entzündung) nur wenn Patient vorher sportlich aktiv war)

• reine apikale Atmung (verklebte Intercostal Räume / ↑ Totraumvolumen usw … ), vermindertes Sprachklangbild …

• Verringerung des cTNT-Spiegels durch Bewegungs-Übungen?
a) Muskelpumpe HKL unterstützend
b) Atemtherapie = ↓ Totraumvolumen = ↓ pathophys Dysregulation
Indikation für erweiterte Atemtherapien (welche gleichzeitig präventiv wirken) – stressiger Zustand des Patienten AVPU, SBD (Alter & Sporterfahrung des Patienten einbeziehen); HF, AF WAD (Schleudertrauma) Patienten
1. Irritation / Elongation der Ganglion cervicale superiores /inferior Arrhythmien
2. angedeutetes Horner-Symptomkomplex ?
Trauma / chronische Erkrankungen – Osteochondrosen der unteren HWS bei Minimierung der Neuroforamina / Foramen intervertebrale – welche eine Irritation des Plexus brachialis / Truncus
sympathicus innehalten können – mitunter orthopädische Symptome (bei chronischem Verlauf) Athrophie des Spatium interosseums, Parästhesien Akren Hände / Fingerspitzen, ↑ Venenzeichnung – Vena cephalica – Handrücken!; Thoracic Outlet Syndrom als Kompensationsmechanismus ? Inspirationsthorax …

•Integration von Rücken BGW Zonen, welche von der Aussage meist deutlicher sind als die Extremitäten

•N. splanchnici pelvici Irritation z.B. durch Hypomobilität SIG

•Frank Sterling Mechanismus – Vorlast anregen durch passives Bewegen, hoch-lagern und so schneller ein ROSC durch ein 1. Defibrillation mit Adrenalin am Herzen zu erhalten, bedingt durch verstärkten Preload der Vorhöfe (Senkung des risikos eines folgenden Infarktes?)

•Verbesserte Kompressionstherapie (funktionaler & langlebig) bei diversen Traumen / Wundmanagement

•Entwicklung neuer Therapieansätze & schnellere Diagnostik

•präoperative Versorgung Patient / Vorbereitung

•Kombination mehrerer Therapietechniken (z.B. MT aus Kaltenborn & Cyriax … ) = Risikominimierung /↓Behandlungszeit

Gastric Perforation after Heimlich Maneuver Fatal splenic rupture following Heimlich maneuver: case report and literature review.

 

Leider gibt es keine Finanzierung der Physiotherapie in der Notaufnahme. Aktuell müsste eine Notaufnahme als eine Physiotherapiepraxis anerkannt werden – laut Aussage der  – Knappschaft . Dies macht keine Notaufnahme mit. Zudem behindert der Heilmittelkatalog eine Weiterentwicklung / Ausübung der Physiotherapie. (Deutschland ist das einzigste Land in Europa mit einem Heilmittelkatalog!)

 

Neue Richtlinien 2015 für die Lebenserhaltenden Sofortmassnahmen: hier zum runterladen

 

Hübsch ist auch: http://ercguidelines.elsevierresource.com/

 

Wann ist eine Wurzelspitzenresektion sinnvoll?

Jeder Zahn besitzt im Zentrum einem Nerv (Pulpa), dieser Nerv versorgt den Zahn sensitiv, wie auch nutritiv (ernährend). Damit fördert er den Aufbau des Zahnes von innen nach außen hin und bildet die härteste Substanz des Körpers den Zahnschmelz. Ein Zahn ohne Nerv wird brüchig und müsste durch einen Künstlichen ersetzt werden.

Auch wenn das Inlay den Zahnnerv berührt, muss nicht unbedingt der Nerv entfernt werden. Fragen Sie Ihren Zahnarzt.

Den Physiotherapeuten stehen Techniken zur Verfügung die das parasympathische Nervensystem aktivieren können und somit eine Schmerzlinderung oder gar eine komplette Schmerzfreiheit erwirken, da die Ursache des Schmerzes mitunter außerhalb des Zahnes liegen kann. Zudem kann im Laufe der Zeit eine Schmerzadaption entstehen und somit spüren Sie weniger.

Somit heißt Physiotherapie nicht nur Cranio-Mandibuläre Behandlung, sonder enthält noch viel mehr Potentiale, welche aber aufgrund der Strafverfolgung von Therapeuten nicht erlaubt sind (in Deutschland umzusetzen)! In Italien, Schweiz, England aber schon!!!

Wann gibt es hier eine EU weite Anpassung?

Aber auch ein geschwächtes Immunsystem lässt schnell Infektionen im Mundraum zu. Dabei können auch Infektions-Erreger kontinuierlich im Körper des Mensch lange Zeit ruhen, welche erst durch Streß / Trauma aktiv werden. Somit müssen diese nicht von Außen eindringen. Da diese schon lange im Körper vorhanden sind.